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Monday 30 March, 2009

BAVARIA Industriekapital AG

BAVARIA gibt Dividende und Konzernzahlen für 2...



Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. 
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-          Konzernumsatz +18% auf EUR 485 Mio.
-          EBITDA +28% auf EUR 37 Mio.
-          Dividende EUR 3,15 je Aktie
-            Konzern   angesichts    der   aktuellen   Finanz-    und
Wirtschaftskrise gut aufgestellt

München, 30. März  2009: Die  BAVARIA Industriekapital  AG konnte  im
Geschäftsjahr 2008 ihr Ergebnis eindrucksvoll steigern. Der Umsatz im
Konzern erhöhte sich im Vergleich zum  Vorjahr um 18 % auf  EUR 485,4
Mio.,  der  Jahresüberschuss  betrug  EUR  23,2  Mio.  Das  operative
Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) im Konzern stieg um 28 % auf EUR
37,3 Mio. Das EBITDA  in der Serienfertigung/Automotive betrug  dabei
EUR 18,4 Mio.,  während der  operative  Gewinn von  EUR 2,6  Mio.  im
Anlagenbau von den  Verlusten im  Bereich Business  Services von  EUR
-2,9 Mio.  aufgewogen wurde.  Besonders  erfreulich ist  dennoch  der
rasche Sanierungserfolg  in den  2008 neu  erworbenen  Beteiligungen:
Nachdem  der  operative  Verlust  bei  der  Xenterio  GmbH  (Business
Services) und der Faral  S.p.A. (Serienfertigung) im ersten  Halbjahr
noch EUR  -8,7  Mio. betragen  hatte,  war das  Ergebnis  im  zweiten
Halbjahr mit EUR 1,1 Mio. bereits positiv. Weniger  zufriedenstellend
war die Ergebnisentwicklung bei der Fonderie du Poitou  (Automotive).
Nach einigen  Verlustjahren vor  Übernahme  Ende 2007  durch  BAVARIA
konnte das  Ergebnis  im  ersten  Halbjahr  zwar  auf  EUR  4,1  Mio.
gesteigert werden, was  einer EBITDA  Marge von  etwa 8 %  entsprach.
 Der Umsatz  in der  zweiten  Jahreshälfte sank  jedoch um  rund  die
Hälfte aufgrund  der  aktuellen Absatzkrise,  der  operative  Verlust
betrug EUR -2,6 Mio.

Die positive Entwicklung  drückt sich nicht  nur im  buchhalterischen
Ergebnis, sondern besonders im starken  Cash Flow der BAVARIA  Gruppe
aus. Im Jahre  2008 wurden  EUR 17,3 Mio.  in das  Sachanlagevermögen
investiert und die  Auszahlungen an die  Aktionäre betrugen EUR  21,4
Mio. Währenddessen  reduzierten  sich die  Fremdverbindlichkeiten  im
Konzern um EUR 8,3 Mio. auf EUR 8,8 Mio. Zusätzlich erhöhten sich die
liquiden Mittel um EUR 6,6 Mio.  auf EUR 57,0 Mio. Angesichts  dieser
Entwicklung  schlägt  der  Vorstand  der  Hauptversammlung  vor,  die
Dividende um 5% auf EUR 3,15 je Aktie zu erhöhen. Mit der Zahlung der
Dividende von  ca. EUR  19,7 Mio.  im Mai  2009 und den  in 2008  und
2009 erfolgten  Aktienrückkäufen  für   EUR  2,2   Mio.  werden   den
Aktionären  der  BAVARIA  seit  Börsengang  insgesamt  EUR 51,8  Mio.
zugeflossen  sein.  Demgegenüber  betrugen  die  Einnahmen  aus   dem
Börsengang Anfang 2006 lediglich EUR 12,0 Mio. netto.

Besonderes  Interesse  findet   bei  der  gegenwärtigen   allgemeinen
krisenhaften Entwicklung die Frage, wie es wirtschaftlich weitergehen
wird. Die  BAVARIA  Industriekapital  AG  sieht  sich  in  mehrfacher
Hinsicht gut aufgestellt:

Gesunde finanzielle Basis
BAVARIA  hat   gegenüber  vielen   Mitbewerbern  den   Vorteil,   nur
geringfügig verschuldet zu sein und  hohe Barreserven zu halten.  Aus
Vorsichtsgründen haben sich die Beteiligungen zusätzliche  Factoring-
und Banklinien gesichert, um für diese Krise besser gerüstet zu sein.

Vermehrte Anstrengungen im Vertrieb
In allen Beteiligungen  hat BAVARIA  den Vertrieb  verstärkt, um  die
finanziellen Schwächen der Wettbewerber zu nutzen und Marktanteile zu
gewinnen. Gerade in der  Krise ist für die  Kunden wichtig, dass  die
Lieferanten eine  gesunde finanzielle  Basis  haben und  nicht  unter
einer hohen Zins- und Tilgungslast leiden.

Umfangreiche Investitionen in neue Technologien
Die Investitionsquote betrug im  BAVARIA Konzern im vergangenen  Jahr
rund 3,6 % vom Umsatz und die Unternehmen haben die vergangenen Jahre
genutzt, um ihre  technologische Führerschaft  weiter auszubauen.  So
wurden  bei   der   Kienle   +  Spiess   Gruppe   (K+S)   zusätzliche
Produktionskapazitäten in Ungarn geschaffen,  um von den  niedrigeren
Arbeitskosten zu profitieren  und den Nachholbedarf  in Osteuropa  zu
bedienen. Es  ist  in  neue  Technologien  wie  "Glue-lock"  und  ein
einheitliches  SAP  Warenwirtschaftssystem   investiert  worden.   Am
Stammsitz  in  Sachsenheim  wurde  eine  neue  Produktionshalle   mit
flexiblen Fertigungszellen gebaut, um das Projektgeschäft zu stärken.
Die K+S  liefert  u.a. Rotoren  an  die großen  Windanlagenbauer  und
Schlüsselkomponenten  für   Hybridantriebe  der   großen   deutschen
Automobilhersteller. Auch die  übrigen Beteiligungen profitieren  von
dem Trend zu mehr Energieeffizienz: z. B. die Langbein &  Engelbracht
mit einem  neuen Verfahren  zur  Reststofftrocknung, die  Hering  mit
Wärmetauschern oder die Faral mit Aluminiumradiatoren.

Die  BAVARIA  Industriekapital  AG  befindet  sich  mehrheitlich   in
Familienbesitz und  setzt daher  bei  ihren Investitionen  auf  einen
langfristigen Zeithorizont. Der Glaube an die zukünftige Ertragskraft
der BAVARIA drückt  sich in den  2008 erfolgten umfangreichen  Käufen
von Aktien durch  den Vorstand  und in  den fortgesetzten  Rückkäufen
eigener  Aktien  durch   die  Gesellschaft   aus.  Insbesondere   die
Möglichkeit, neue Beteiligungen  zu attraktiven Konditionen  erwerben
zu können, stimmt die BAVARIA für die Zukunft optimistisch.

Der vollständige Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2008 wird  am
31. März 2009 auf der  Internetseite der BAVARIA Industriekapital  AG
veröffentlicht.

Die BAVARIA Industriekapital AG ist eine industrielle Holding, die
ertragsschwache Unternehmen in ganz Europa erwirbt. Durch aktives
Restrukturierungs- und Sanierungsmanagement sichert sie den
langfristigen Unternehmenserfolg der übernommenen Firmen. Die BAVARIA
Industriekapital AG befindet sich mehrheitlich im Familienbesitz und
ist seit 2006 im Entry Standard All Share Index der Deutschen Börse
gelistet. Gegenwärtig ist die BAVARIA Industriekapital AG an neun
Gesellschaften beteiligt und beschäftigt insgesamt etwa 3.000
Mitarbeiter. 2008 betrug der Konzernumsatz EUR 485 Mio. und der
Konzernjahresüberschuss EUR 23 Mio.

Weitere Informationen über BAVARIA Industriekapital finden Sie unter
www.baikap.de


Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

BAVARIA Industriekapital AG
Svea Strohm
Bavariaring 24
80336 München

Tel.: + 49 - (0)89/ 72 98 967-0
Fax: + 49 - (0)89/ 72 98 967-10
E-Mail: [email protected]


 
--- Ende der Mitteilung  ---

BAVARIA Industriekapital AG
Bavariaring 18 München Deutschland

WKN: 
260555; ISIN: DE0002605557; 
Notiert: Entry Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr 
in Bayerische Börse München, 
Freiverkehr in Börse Berlin, Freiverkehr in Börse Düsseldorf, 
Freiverkehr in Börse Stuttgart, Freiverkehr in Hanseatische 
Wertpapierbörse zu Hamburg, 
Freiverkehr in Niedersächsische Börse zu Hannover;




                                                                 

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