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Pfeiffer Vacuum Technology AG (0FQR)

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Thursday 01 April, 2010

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Pfeiffer Vacuum Technology AG Einladung zur Hau...




Pfeiffer Vacuum Technology AG / Pfeiffer Vacuum Technology AG Einladung zur Hauptversammlung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. 

                     Pfeiffer Vacuum Technology AG, Asslar


                               ISIN DE0006916604


                         Einladung zur Hauptversammlung



                     Wir laden unsere Aktionäre zu unserer

     ordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag, 20. Mai 2010, 14:00 Uhr,

      in die Stadthalle in 35578 Wetzlar, Brühlsbachstr. 2B, herzlich ein.


Tagesordnung



1.Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der Pfeiffer Vacuum Technology AG
und  des  gebilligten  Konzernabschlusses  zum  31. Dezember  2009. Vorlage  des
Lageberichtes  für die  Pfeiffer Vacuum  Technology AG  und den  Pfeiffer Vacuum
Konzern,  des Berichts des Vorstands über die Angaben nach §§ 289 Absatz 4, 315
Absatz 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2009.

Die  vorgenannten Unterlagen  sind nach  den aktiengesetzlichen Vorschriften der
Hauptversammlung   zugänglich  zu  machen.  Zu  Tagesordnungspunkt  1 ist  keine
Beschlussfassung  der Hauptversammlung  vorgesehen, da  der Aufsichtsrat den vom
Vorstand  aufgestellten  Jahres-  und  Konzernabschluss  gemäß  den gesetzlichen
Bestimmungen bereits am 11. März 2010 gebilligt hat.

2.Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand  und Aufsichtsrat  schlagen vor,  den im  Jahresabschluss ausgewiesenen
Bilanz-gewinn von Euro53.471.914,11wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 2,45
auf jede dividendenberechtigte Stückaktie
für das Geschäftsjahr 2009Euro 20.859.907,60

Vortrag auf neue RechnungEuro 32.612.006,51

Euro53.471.914,11
===============

Die Dividende ist am 21. Mai 2010 zahlbar.

Der  Gewinnvorschlag berücksichtigt die von  der Gesellschaft gehaltenen eigenen
Aktien,  die  gemäß  §  71 b  AktG  nicht  dividendenberechtigt  sind.  Bis  zur
Hauptversammlung  kann sich durch den Erwerb oder die Veräußerung eigener Aktien
die  Zahl der dividendenberechtigten  Aktien vermindern oder  erhöhen. In diesem
Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von Euro 2,45 je dividendenberechtigter
Stückaktie  der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag
über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.


3.Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung für das Geschäftsjahr 2009 vor.


4.Beschlussfassung über  die Entlastung des  Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
2009

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung für das Geschäftsjahr 2009 vor.

5.Wahl des    Abschlussprüfers   und   des   Konzernabschlussprüfers   für   das
Geschäftsjahr 2010

Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung des Prüfungsausschusses vor, die Ernst &
Young  GmbH  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,   Eschborn/Frankfurt  am Main, zum
Abschlussprüfer  sowohl für den Jahresabschluss  der Aktiengesellschaft als auch
für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 zu bestellen.

6.Beschlussfassung über  eine Ermächtigung zum Erwerb  eigener Aktien gemäß § 71
Abs. 1 Nr. 8 AktG und zu deren Verwendung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

a)Die  Gesellschaft wird ermächtigt,  eigene Aktien bis  zu 10 % des derzeitigen
Grundkapitals  zu erwerben. Die  erworbenen Aktien dürfen  zusammen mit etwaigen
aus  anderen Gründen erworbenen  eigenen Aktien, die  sich jeweils im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem
Zeitpunkt   10 % des   Grundkapitals   der   Gesellschaft   überschreiten.   Die
Ermächtigung  darf nicht  zum Zwecke  des Handels  in eigenen  Aktien ausgenutzt
werden.

b)Die  Ermächtigung kann ganz  oder in Teilbeträgen,  einmalig oder mehrmals, in
Verfolgung  eines oder mehrerer  Zwecke durch die  Gesellschaft ausgeübt werden,
aber  auch  durch  abhängige  oder  im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende
Unternehmen  oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.
Die Erwerbsermächtigung gilt bis zum 19. Mai 2015. Die derzeit bestehende, durch
die  Hauptversammlung am  26. Mai 2009 erteilte  und bis  zum 25. November 2010
befristete  Ermächtigung  zum  Erwerb  eigener  Aktien  wird  für  die  Zeit  ab
Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben.

c)Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) über die Börse oder (2) mittels
eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots.

(1)Erfolgt  der Erwerb  über die  Börse, darf  der Gegenwert  für den Erwerb der
Aktien den Durchschnitt der Börsenkurse der Aktie der Pfeiffer Vacuum Technology
AG   an   den   dem   Erwerb   vorausgehenden  fünf  Börsenhandelstagen  in  der
Schlussauktion  im Xetra-Handelssystem oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem
("durchschnittlicher  Börsenschlusskurs")  um  nicht  mehr  als  10 % über- oder
unterschreiten.
(2)Bei  einem  öffentlichen  Kaufangebot  darf  der Angebotspreis der Aktien den
durchschnittlichen  Börsenschlusskurs  vor  dem  Tag  der  Veröffentlichung  des
Angebots  um nicht  mehr als  15 % über- oder  unterschreiten. Sollte  bei einem
öffentlichen  Kaufangebot  das  Volumen  der  angebotenen Aktien das vorgesehene
Rückkaufvolumen  überschreiten,  muss  die  Annahme  im  Verhältnis  der jeweils
angebotenen  Aktien erfolgen.  Eine bevorrechtigte  Annahme geringer Stückzahlen
bis  zu 50 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär kann
vorgesehen werden. Das Kaufangebot kann weitere Bedingungen vorsehen.

d)Der  Vorstand wird  ermächtigt, Aktien  der Gesellschaft,  die aufgrund dieser
Ermächtigung   erworben   werden,   zu   allen  gesetzlich  zulässigen  Zwecken,
insbesondere auch zu den Folgenden zu verwenden:

(1)Sie  können  gegen  Sachleistung  veräußert  werden, insbesondere als (Teil-)
Gegenleistung  im Rahmen  von Unternehmenszusammenschlüssen  oder zum Erwerb von
Unternehmen,  Beteiligungen  an  Unternehmen  oder  Unternehmensteilen verwendet
werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird insoweit ausgeschlossen.

(2)Sie  können zur  Erfüllung von  Wandlungs- oder  Optionsrechten, die  von der
Gesellschaft    oder    einer    Konzerngesellschaft   bei   der   Ausgabe   von
Schuldverschreibungen  eingeräumt werden,  oder zur  Erfüllung von Pflichten zur
Wandlungs-  oder Optionsausübung aus von  der Gesellschaft künftig auszugebenden
Schuldverschreibungen  verwendet werden.  Für diese  Fälle und  in diesem Umfang
wird das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

(3)Sie  können als Belegschaftsaktien Mitarbeitern  der Gesellschaft und der mit
ihr verbundenen Unternehmen angeboten werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird
insoweit ausgeschlossen.

(4)Sie können auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an
die  Aktionäre unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre veräußert werden,
wenn  die  Aktien  gegen  Barzahlung  zu  einem  Preis veräußert werden, der den
durchschnittlichen  Börsenschlusskurs nicht wesentlich (d. h.  um nicht mehr als
5 %) unterschreitet.  Diese Ermächtigung gilt  jedoch nur mit  der Maßgabe, dass
die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußerten
Aktien  insgesamt  10 % des  Grundkapitals  der Gesellschaft nicht überschreiten
dürfen,  und zwar  weder im  Zeitpunkt des  Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der
Ausübung  dieser  Ermächtigung.  Auf  diese  Begrenzung  sind  diejenigen Aktien
anzurechnen,  die  während  der  Laufzeit  dieser  Ermächtigung  aus genehmigtem
Kapital  unter  Ausschluss  des  Bezugsrechts  gemäß  § 186 Abs. 3  Satz 4  AktG
ausgegeben   werden.   Ferner   sind  auf  diese  Begrenzung  diejenigen  Aktien
anzurechnen,  die  zur  Bedienung  von  Schuldverschreibungen mit Wandlungs- und
Optionsrechten  oder  mit  einer  Pflicht  zur  Wandlungs-  oder Optionsausübung
ausgegeben  werden, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit dieser
Ermächtigung  unter Ausschluss des Bezugsrechts  in entsprechender Anwendung des
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.

(5)Sie  können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung
der   Einziehung   eines   weiteren   Hauptversammlungsbeschlusses  bedarf.  Die
Einziehung  kann auf einen Teil der erworbenen Aktien beschränkt werden; von der
Ermächtigung  zur  Einziehung  kann  auch  mehrfach Gebrauch gemacht werden. Die
Einziehung  führt  zur  Kapitalherabsetzung.  Die  Einziehung  kann aber auch im
vereinfachten  Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des anteiligen
Betrags des Grundkapitals der übrigen Aktien gemäß § 8 Abs. 3 AktG erfolgen. Der
Vorstand  ist für diesen Fall ermächtigt, die  Angabe der Zahl der Aktien in der
Satzung entsprechend zu ändern.

e)Die  Ermächtigungen unter lit. d) erfassen  auch die Verwendung von Aktien der
Gesellschaft,  die  aufgrund  früherer  Ermächtigungsbeschlüsse nach § 71 Abs. 1
Nr. 8  AktG erworben wurden, und  von solchen Aktien, die  von im Sinne von § 17
AktG  abhängigen  Konzernunternehmen  oder  gemäß  § 71 d  Satz 5  AktG erworben
wurden.

f)Die  Ermächtigungen unter lit. d) können  einmalig oder mehrmals, ganz oder in
Teilen,  einzeln oder gemeinsam, die Ermächtigungen gemäß lit. d), (1), (2), (3)
und  (4) auch durch abhängige oder  im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende
Unternehmen oder auf deren Rechnung oder auf Rechnung der Gesellschaft handelnde
Dritte ausgenutzt werden.

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung der Pfeiffer
Vacuum Technology AG am 20. Mai 2010

Der  Vorstand  erstattet  zu  Punkt  6 der  Tagesordnung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8
Satz 5 i.V.m.  § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG folgenden schriftlichen Bericht über die
Gründe für die Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre:

Im  Punkt 6 der Tagesordnung wird die  Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien zu
erwerben.  Die derzeit bestehende, durch  die Hauptversammlung vom 26. Mai 2009
erteilte  Ermächtigung  läuft  am  25. November  2010 aus und soll daher ersetzt
werden.

Durch  die  Möglichkeit  des  Wiederverkaufs  eigener  Aktien  können  diese zur
erneuten  Beschaffung  von  Eigenmitteln  verwendet  werden.  Neben  der  -  die
Gleichbehandlung   der   Aktionäre  bereits  nach  der  gesetzlichen  Definition
sicherstellenden  -  Veräußerung  über  die  Börse  oder  durch  Angebot an alle
Aktionäre  sieht  der  Beschlussvorschlag  vor,  dass  die  eigenen  Aktien  der
Gesellschaft   auch   zur   Verfügung   stehen,   um   diese   im   Rahmen   von
Unternehmenszusammenschlüssen  oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an
Unternehmen  oder  Unternehmensteilen  unter  Ausschluss  des  Bezugsrechts  der
Aktionäre  als Gegenleistung anbieten zu können. Hierdurch soll die Gesellschaft
die  Möglichkeit erhalten, auf nationalen  und internationalen Märkten rasch und
erfolgreich auf vorteilhafte Angebote oder sich sonst bietende Gelegenheiten zum
Erwerb  von  Unternehmen,  Beteiligungen  an Unternehmen oder Unternehmensteilen
reagieren  zu  können.  Nicht  selten  ergibt  sich  aus  den  Verhandlungen die
Notwendigkeit, als Gegenleistung nicht Geld, sondern Aktien bereitzustellen. Dem
trägt die Ermächtigung Rechnung.

Darüber  hinaus schafft  die Ermächtigung  die Möglichkeit,  eigene Aktien unter
Ausschluss  des Bezugsrechts  der Aktionäre  bei einer  Erfüllung von Wandlungs-
oder Optionsrechten, die von der Gesellschaft oder einer Konzerngesellschaft bei
der  Ausgabe von Schuldverschreibungen eingeräumt werden, oder zur Erfüllung von
Pflichten   zur   Wandlungs-  oder  Optionsausübung  aus  von  der  Gesellschaft
auszugebenden  Schuldverschreibungen  zu  verwenden.  Zur  Bedienung  der daraus
resultierenden Rechte auf den Bezug von Pfeiffer Vacuum-Aktien kann es bisweilen
zweckmäßig  sein,  anstelle  einer  Kapitalerhöhung  ganz  oder teilweise eigene
Aktien einzusetzen.

Weiter  wird durch die  Ermächtigung die Möglichkeit  geschaffen, die Aktien als
Belegschaftsaktien Mitarbeitern der Gesellschaft und verbundener Unternehmen zum
Erwerb  anbieten zu können. Die Ausgabe von Mitarbeiteraktien liegt im Interesse
der  Gesellschaft  und  ihrer  Aktionäre,  da  hierdurch  die Identifikation der
Mitarbeiter mit dem Unternehmen und die Übernahme von Mitverantwortung gefördert
werden.  Für die Zwecke der Ausgabe  von Belegschaftsaktien hat die Gesellschaft
in  § 5  Abs. 5  der  Satzung  ein  Genehmigtes  Kapital geschaffen. Die Nutzung
vorhandener  eigener  Aktien  statt  einer  Kapitalerhöhung  kann wirtschaftlich
sinnvoll   sein,   die   Ermächtigung   soll  den  insoweitverfügbaren  Freiraum
ermöglichen.  Außerdem kann durch  die Verwendung erworbener  eigener Aktien ein
sonst unter Umständen bestehendes Kursrisiko wirksam kontrolliert werden.

Schließlich  ist  vorgesehen,  dass  erworbene  eigene Aktien auch außerhalb der
Börse  gegen  Barleistung  unter  Ausschluss  des  Bezugsrechts veräußert werden
können. Voraussetzung dafür ist, dass die Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis
veräußert  werden, der den Börsenpreis der Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt
der  Veräußerung nicht  wesentlich unterschreitet.  Mit dieser Ermächtigung wird
von  der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG  in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3
Satz 4  AktG zugelassenen  Möglichkeit zum  erleichterten Bezugsrechtsausschluss
Gebrauch  gemacht.  Dem  Gedanken  des  Verwässerungsschutzes der Aktionäre wird
dadurch  Rechnung getragen, dass die Aktien  nur zu einem Preis veräußert werden
dürfen,  der den  maßgeblichen Börsenkurs  nicht wesentlich  unterschreitet. Die
endgültige  Festlegung des Veräußerungspreises für  die eigenen Aktien geschieht
zeitnah  vor der Veräußerung.  Der Vorstand wird  einen eventuellen Abschlag vom
maßgeblichen Börsenkurs so niedrig bemessen, wie dies nach den zum Zeitpunkt der
Platzierung vorherrschenden Marktbedingungen möglich ist.

Diese  Ermächtigung  gilt  mit  der  Maßgabe,  dass  die  unter  Ausschluss  des
Bezugsrechts  gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4  AktG veräußerten Aktien insgesamt 10 %
des Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im
Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Auf  diese  Begrenzung  sind  diejenigen  Aktien  anzurechnen,  die  während der
Laufzeit  dieser  Ermächtigung  aus  genehmigtem  Kapital  unter  Ausschluss des
Bezugsrechts  gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG  ausgegeben werden. Ferner sind auf
diese   Begrenzung   diejenigen   Aktien  anzurechnen,  die  zur  Bedienung  von
Schuldverschreibungen  mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder mit einer Pflicht
zur   Wandlungs-   oder   Optionsausübung   aufgrund  einer  zum  Zeitpunkt  des
 Wirksamwerdens   dieser  Ermächtigung  unter  Ausschluss  des  Bezugsrechts  in
entsprechender  Anwendung des  § 186 Abs. 3  Satz 4 AktG  ausgegeben werden. Mit
dieser Beschränkung und dem Umstand, dass sich der Ausgabepreis am Börsenkurs zu
orientieren  hat, werden die Vermögens-  und Stimmrechtsinteressen der Aktionäre
angemessen  gewahrt.  Die  Aktionäre  haben  grundsätzlich die Möglichkeit, ihre
Beteiligungsquote  durch einen  Kauf von  Pfeiffer Vacuum-Aktien  über die Börse
aufrechtzuerhalten.
Die  Ermächtigung liegt im Interesse der  Gesellschaft, weil sie ihr zu größerer
Flexibilität  verhilft.  Sie  ermöglicht  es  beispielsweise,  eigene  Aktien an
institutionelle Anleger zu veräußern oder neue Investorenkreise zu erschließen.

7. Beschlussfassung  über die  Schaffung eines  neuen genehmigten Kapitals unter
Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals

Das Genehmigte Kapital I gemäß § 5 Abs. 5 der Satzung in Höhe von11.251.968,00
Euro läuft zum 7. Juni 2010 aus. Von dieser Ermächtigung wurde bisher weder
teilweise noch vollständig Gebrauch gemacht. Um den Handlungsspielraum der
Gesellschaft im Hinblick auf etwaige Kapitalerhöhungen zu erhalten, soll erneut
ein neues Genehmigtes Kapital in Höhe von 11.482.368,00 Euro - dies entspricht
50 % des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals - geschaffen werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgenden Beschluss zu fassen:

a) Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum
19. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den
Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder
mehrmals um bis zu insgesamt 11.482.368,00 Euro, das sind 50 % des zum Zeitpunkt
der Beschlussfassung bestehen­den Grundkapitals, zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital).

Bei Aktienausgaben gegen Sacheinlagen wird der Vorstand ermächtigt, das
Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu einem Betrag
von 2.296.473,60 Euro, das entspricht 10 % des zum Zeitpunkt der
Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, auszuschließen.

Wird das Grundkapital gegen Bareinlagen erhöht, ist den Aktionären ein
Bezugsrecht zu gewähren. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der
Ausgabebetrag den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung
nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der
Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten
dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der
Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals
sind diejenigen Aktien anzurechnen,

  * die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrecht
    ausgegeben wurden bzw. möglicherweise zukünftig ausgegeben werden, sofern
    die Schuldverschreibungen aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
    dieser Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung in
    entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des
    Bezugsrechts ausgegeben wurden bzw. werden;
  * die als eigene Aktien aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser
    Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung gemäß §
    186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
    veräußert werden.


Der Vorstand ist auch ermächtigt das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung
des Aufsichtsrats auszuschließen, um bis zu einem anteiligen Betrag von
500.000,00 Euro neue Aktien an Mitarbeiter derGesellschaft und der mit ihr
verbundenen Unternehmen auszugeben. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre
auszunehmen.

Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den
weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe
festzulegen.

b) § 5 Abs. 5 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

   "(5) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum
19. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den
Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder
mehrmals um bis zu insgesamt 11.482.368,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital).

Bei Aktienausgaben gegen Sacheinlagen ist der Vorstand ermächtigt, das
Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu einem Betrag
von 2.296.473,60 Euro, das entspricht 10 % des zum Zeitpunkt der
Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, auszuschließen.

Wird das Kapital gegen Bareinlagen erhöht, ist den Aktionären ein Bezugsrecht zu
gewähren. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den
Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung nicht wesentlich
unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die
unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen
Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar
weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals sind diejenigen
Aktien anzurechnen,
  * die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrecht
    ausgegeben wurden bzw. möglicherweise zukünftig ausgegeben werden, sofern
    die Schuldverschreibungen aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
    dieser Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung in
    entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des
    Bezugsrechts ausgegeben wurden bzw. werden;


-die als eigene Aktien aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser
Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre veräußert
werden.

Der Vorstand ist auch ermächtigt das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung
des Aufsichtsrats auszuschließen, um bis zu einem anteiligen Betrag von
500.000,00 Euro neue Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft und der mit ihr
verbundenen Unternehmen auszugeben.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom
Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Weiterhin ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den
weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe
festzulegen."



Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2, § 186
Abs. 4 Satz 2 AktG zu Punkt 7 der Tagesordnung

Das Genehmigte Kapital I gemäß § 5 Abs. 5 der Satzung in Höhe von11.251.968,00
Euro läuft zum 7. Juni 2010 aus. Von diesen Ermächtigungen wurde bisher weder
teilweise noch vollständig Gebrauch gemacht. Um den Handlungsspielraum der
Gesellschaft im Hinblick auf etwaige Kapitalerhöhungen zu erhalten, soll ein
neues Genehmigtes Kapital in Höhe von 11.482.368,00 Euro - dies entspricht 50 %
des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals - geschaffen werden.

Durch diese Ermächtigung wird der Gesellschaft eine weiter gehende Möglichkeit
der Eigenkapitalbeschaffung eröffnet. Dies stellt ein wichtiges Mittel dar, um
das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital dem weiteren Wachstum der
Gesellschaft anzupassen. Damit wird dem Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrats ermöglicht, flexibler auf günstige Marktverhältnisse zu reagieren
und diese optimal zu nutzen. Insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der
Möglichkeiten zum Erwerb von Beteiligungen erscheint eine Erweiterung des
Handlungsspielraums angemessen.

Zur erklärten Strategie der Pfeiffer Vacuum Technology AG gehört es auch, durch
Akquisitionen von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen oder Unternehmensteilen
die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dadurch langfristige und kontinuierliche
Ertragszuwächse zu ermöglichen. Damit soll zugleich der Wert der Pfeiffer
Vacuum-Aktie gesteigert werden. Um Eigenkapital zur Finanzierung auch größerer
Vorhaben zur Verfügung zu haben, ist es notwendig, eine Ermächtigung im
vorgeschlagenen Rahmen zu fassen. Die Bemessung der Höhe des genehmigten
Kapitals soll sicherstellen, auch größere Unternehmensakquisitionen gegen Bar-
oder Sachleistung finanzieren zu können. Da eine Kapitalerhöhung bei einer
Akquisition kurzfristig erfolgen muss, kann diese in aller Regel nicht von der
nur einmal jährlich stattfindenden Hauptversammlung unmittelbar beschlossen
werden. Vielmehr bedarf es aus diesem Grund der Schaffung eines genehmigten
Kapitals, auf das der Vorstand schnell zurückgreifen kann.
Im Falle einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen wird der Vorstand ermächtigt,
mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem
Betrag von2.296.473,60 Euro, das entspricht 10 % des zum Zeitpunkt der
Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, auszuschließen. Hierdurch wird es
dem Vorstand ermöglicht, ohne Beanspruchung der Börse eigene Aktien der
Gesellschaft zur Verfügung zu haben, um in geeigneten Einzelfällen diese Aktien
im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen, dem Erwerb von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Unternehmensbeteiligungen einsetzen zu können. Die
Gesellschaft muss jederzeit in der Lage sein, in den sich wandelnden Märkten im
Interesse ihrer Aktionäre schnell und flexibel zu handeln. Dazu gehört es auch,
Unternehmen, Unternehmensteile oder Beteiligungen an Unternehmen zur
Verbesserung der Wettbewerbsposition zu erwerben. Dabei zeigt sich, dass beim
Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen
immer größere Einheiten betroffen sind. Vielfach müssen hierbei sehr hohe
Gegenleistungen gezahlt werden. Diese Gegenleistungen können oder sollen -
insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer optimalen Finanzierungsstruktur - oft
nicht mehr in Geld erbracht werden. Veräußerer bestehen verschiedentlich darauf,
als Gegenleistung Aktien der erwerbenden Gesellschaft zu erhalten. Die
Möglichkeit, eigene Aktien als Akquisitionswährung anbieten zu können, schafft
damit einen Vorteil im Wettbewerb um interessante Akquisitionsobjekte. Die
Verwaltung will die Möglichkeit der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen unter
Aus­schluss des Bezugsrechts aus dem Genehmigten Kapital in jedem Fall nur dann
nutzen, wenn der Wert der neuen Aktien und der Wert der Gegenleistung in einem
angemessenen Verhältnis stehen. Dabei soll der Ausgabepreis der zu begebenden
neuen Aktien grundsätzlich am Börsenkurs ausgerichtet werden. Ein
wirtschaftlicher Nachteil für die vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre
wird somit vermieden. Bei Abwägung all dieser Umstände ist die Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss in den umschriebenen Grenzen angemessen und im Interesse
der Gesellschaft geboten.

Durch die vorgeschlagene Ermächtigung erhält die Gesellschaft auch die
Möglichkeit, ohne Zukauf über die Börse eigene Aktien der Gesellschaft bis zu
einem anteiligen Betrag von 500.000,00 Euro zur Verfügung zu haben, um sie
Mitarbeitern derGesellschaft und der mit ihr verbundenen Unternehmen als
Mitarbeiteraktien zu Vorzugskonditionen anbieten zu können. Die Ausgabe von
Mitarbeiteraktien liegt im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre, da
hierdurch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und die
Übernahme von Mitverantwortung gefördert werden. Um den Mitarbeitern Aktien aus
genehmigten Kapital anbieten zu können, ist es erforderlich, das Bezugsrecht der
Aktionäre auszuschließen. Angaben zu den Ausgabebeträgen der Aktien sind zum
gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich, da Termin und Umfang der jeweiligen
Inanspruchnahme des Genehmigten Kapitals noch nicht feststehen.

Sofern das Grundkapital gegen Bareinlagen erhöht werden soll, ist den Aktionären
ein Bezugsrecht zu gewähren. Der Vorstand soll jedoch ermächtigt werden, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn
der Ausgabebetrag den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher
Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur
mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3
Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im
Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung auf 10 % des
Grundkapitals sind diejenigen Aktien mit anzurechnen,

-die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrecht
ausgegeben wurden bzw. möglicherweise zukünftig ausgegeben werden, sofern die
Schuldverschreibungen aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser
Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung in
entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegeben wurden bzw. werden;
-   die als eigene Aktien aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser
Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretenden Ermächtigung gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre veräußert
werden.

Die Ermächtigung, das Bezugsrecht in einem Umfang von bis zu insgesamt 10 % des
Grundkapitals auszuschließen, um die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag
auszugeben, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung
nicht wesentlich unterschreitet, setzt den Vorstand in die Lage, Aktien zum
Zwecke der Platzierung mit börsennahem Ausgabekurs zu emittieren. Damit eröffnet
sich die Möglichkeit, bei einer Kapitalerhöhung einen höheren Mittelzufluss als
bei einer Bezugsrechtsemission zu erzielen. Dabei wird dem Schutzbedürfnis der
Aktionäre vor einer Verwässerung ihres Anteilsbesitzes durch die Möglichkeit
eines Nachkaufs über die Börse zum aktuellen Börsenkurs Rechnung getragen.

Außerhalb der vorgenannten Ermächtigungen zum Bezugsrechtsausschluss kann das
Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats nur für
Spitzenbeträge, die infolge des Bezugsverhältnisses entstehen und nicht mehr
gleichmäßig auf alle Aktionäre verteilt werden können, zur Erleichterung der
Abwicklung ausgeschlossen werden.

Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den
weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe
festzulegen.
Der Vorstand wird in jedem Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der
Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
Gebrauch machen wird. Eine Ausnutzung dieser Möglichkeit wird dann erfolgen,
wenn dies nach Einschätzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der
Gesellschaft und damit ihrer Aktionäre liegt.

Der Vorstand wird über die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals jeweils in der
nächsten Hauptversammlung berichten. Konkrete Pläne zur Inanspruchnahme des
Ermächtigungsrahmens bestehen derzeit nicht.


8.Wahlen zum Aufsichtsrat

Unser Aufsichtsratsmitglied Herr Michael J. Anderson hat sein
Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am
20. Mai 2010 niedergelegt. Deshalb soll durch Beschluss der Hauptversammlung für
die Zeit bis zur Beendigung der Amtszeit des ausscheidenden
Aufsichtsratsmitglieds ein Nachfolger gewählt werden.

Der Aufsichtsrat ist gemäß §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 4 DrittelbG 2004 und
§ 9 Abs. 1 der Satzung aus vier von der Hauptversammlung und zwei von den
Arbeitnehmern zu wählenden Mitgliedern zusammenzusetzen. Die Hauptversammlung
ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor,

Herrn Dr. Wolfgang Lust, Gießen, Geschäftsführer der LTI Drives GmbH, Lahnau
für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung
des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 beschließt, als
Aufsichtsratsmitglied der Aktionäre in den Aufsichtsrat zu wählen.

Angaben zu TOP 8 gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG:
Herr Dr. Wolfgang Lust ist nicht Mitglied in einem anderen gesetzlich zu
bildenden Aufsichtsrat oder in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:


9. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen zur Anpassung der Satzung der Gesellschaft an
das im Zuge des Inkrafttretens des Gesetzes zur Umsetzung der
Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) geänderte Fristenregime vor zu beschließen:

(a)§ 12 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"Die Einberufung muss mindestens 36 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung unter
Angabe der Tagesordnung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.
Der Tag der Versammlung und der Tag der Einberufung sind nicht mitzurechnen."

(b)§ 12 Abs. 4 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"Zur Teilnahme an der Hauptversammlung, zur Ausübung des Stimmrechts und zur
Stellung von Anträgen sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich bis zum
sechsten Tage vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft oder einer in der
Einberufung bezeichneten Stelle schriftlich, per Telefax oder in Textform (§
126 b BGB) anmelden. Der Tag des Zugangs ist nicht mitzurechnen. Die Anmeldung
muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen."

(c)§ 12 Abs. 5 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts reicht
ein in Textform (§ 126 b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erstellter
Nachweis des depotführenden Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstituts über den
Anteilsbesitz aus. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der
Hauptversammlung beziehen und der Gesellschaft oder einer in der Einladung zur
Hauptversammlung bezeichneten Stelle bis spätestens am sechsten Tag vor dem Tag
der Versammlung unter der in der Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse
zugegangen sein. Der Tag des Zugangs ist nicht mitzurechnen."





Teilnahme an der Hauptversammlung


Zur  Teilnahme an  der Hauptversammlung,  zur Ausübung  des Stimmrechts  und zur
Stellung von Anträgen sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich bis zum
13. Mai   2010 bei   der   Gesellschaft   unter  nachfolgend  genannter  Adresse
schriftlich,  per  Telefax  oder  in  Textform  (§ 126 b  BGB) in deutscher oder
englischer Sprache anmelden und der Gesellschaft ihren Anteilsbesitz nachweisen.
Zum  Nachweis genügt ein in  Textform ausgestellter Nachweis des Anteilsbesitzes
durch das depotführende Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut. Der Nachweis
des Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des 29. April 2010 (0.00 Uhr) ("Nach
weisstichtag")zu beziehen und muss der Gesellschaft in deutscher oder englischer
Sprache unter nachfolgender Adresse bis spätestens am 13. Mai 2010 zugehen:

Pfeiffer Vacuum Technology AG
c/o Commerzbank AG
WASHV dwpbank AG
Wildunger Straße 14
60487 Frankfurt am Main
Fax: 069/5099-1110
E-Mail:[email protected] <mailto:[email protected]>

Für den eingereichten Nachweis des Anteilsbesitzes erhält der Aktionär oder sein
Bevollmächtigter eine Eintrittskarte zur ordentlichen Hauptversammlung.

Im  Verhältnis zur Gesellschaft  gilt für die  Teilnahme an der Versammlung oder
die  Ausübung des Stimmrechts als Aktionär  nur, wer den besonderen Nachweis des
Anteilsbesitzes   erbracht   hat.   Die   Berechtigung   zur  Teilnahme  an  der
Hauptversammlung   und   der   Umfang   des   Stimmrechts  bemessen  sich  dabei
ausschließlich   nach   dem   Anteilsbesitz   zum   Nachweisstichtag.   Mit  dem
Nachweisstichtag  geht keine Sperre für  die Veräußerbarkeit des Anteilsbesitzes
einher.   Auch  im  Fall  der  vollständigen  oder  teilweisen  Veräußerung  des
Anteilsbesitzes  nach dem Nachweisstichtag ist für  die Teilnahme und den Umfang
des   Stimmrechts   ausschließlich   der   Anteilsbesitz   des   Aktionärs   zum
Nachweisstichtag  maßgeblich. Entsprechendes gilt für  Erwerbe und Zuerwerbe von
Aktien nach dem Nachweisstichtag.


Stimmrechtsvertretung


Die Aktionäre können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung unter entsprechender
Vollmachtserteilung  auch durch  Bevollmächtigte, z. B.  die depotführende Bank,
eine  Aktionärsvereinigung oder andere  Personen ihrer Wahl  ausüben lassen. Für
den  Fall,  dass  ein  Aktionär  mehr  als  eine Person bevollmächtigt, kann die
Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen.

Die  Gesellschaft  bietet  ihren  Aktionären  an,  einen  von  der  Gesellschaft
benannten    weisungsgebundenen    Stimmrechtsvertreter    bereits    vor    der
Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Die Aktionäre, die dem von der Gesellschaft
benannten  Stimmrechtsvertreter eine Vollmacht erteilen wollen, benötigen hierzu
eine   Eintrittskarte  zur  Hauptversammlung.  Die  notwendigen  Unterlagen  und
Informationen erhalten die Aktionäre zusammen mit der Eintrittskarte.

Sofern  nicht ein  Kreditinstitut, eine  Aktionärsvereinigung, eine  andere nach
Maßgabe     des     § 135    Abs. 8    AktG    gleichgestellte    Person,    ein
Finanzdienstleistungsinstitut  oder ein nach § 53  Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs.
1 Satz  1 oder Abs. 7 KWG tätiges  Unternehmen bevollmächtigt wird, bedürfen die
Erteilung  einer Vollmacht, deren Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung
der  Textform  (§ 126  b  BGB).  Für  die  Erklärung  einer  Vollmachtserteilung
gegenüber  der Gesellschaft, ihren Widerruf  und die Übermittlung des Nachweises
einer gegenüber einem Bevollmächtigten erklärten Vollmacht beziehungsweise deren
Widerruf steht die nachfolgend genannte Adresse zur Verfügung:
Pfeiffer Vacuum Technology AG
Investor Relations
Berliner Straße 43
35614 Asslar
Telefax: +49 (0) 6441-802-365
E-Mail:[email protected]
<mailto:[email protected]>

Ein  Formular, das für die Erteilung einer Vollmacht verwendet werden kann, wird
den  Aktionären, die sich form-  und fristgerecht zur Hauptversammlung anmelden,
mit der Eintrittskarte zugesandt.

Die  Bevollmächtigung von Kreditinstituten und gemäß § 135 AktG gleichgestellten
Personen  und  Vereinigungen  kann  auch  in  einer  sonstigen  nach  § 135 AktG
zulässigen  Art und Weise erfolgen; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesen
Fällen  die zu  bevollmächtigenden Kreditinstitute,  Personen oder Vereinigungen
möglicherweise eine besondere Form der Vollmacht verlangen, weil sie gemäß § 135
AktG die Vollmacht nachprüfbar festhalten müssen.


Rechte der Aktionäre

Die  nachstehenden Angaben beschränken sich auf die Fristen für die Ausübung der
Rechte  der Aktionäre nach §  122 Abs. 2, § 126 Abs. 1, §  127 und § 131 Abs. 1
AktG.  Weitergehende  Erläuterungen  zu  den  vorgenannten Rechten der Aktionäre
können    auf   der   Internetseite   der   Gesellschaft   unter   der   Adresse
www.pfeiffer-vacuum.de/hauptversammlung abgerufen werden.

Das  Verlangen von Aktionären  nach § 122 Abs.  2 AktG, dass Gegenstände auf die
Tagesordnung  gesetzt und bekannt gemacht werden,  muss der Gesellschaft bis zum
19. April 2010, 24:00 Uhr, zugehen.

Gegenanträge  von Aktionären gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
zu  einem  bestimmten  Punkt  der  Tagesordnung  nach  §  126 Abs.  1 AktG sowie
Vorschläge  von  Aktionären  zur  Wahl  von  Aufsichtsratsmitgliedern  oder  von
Abschlussprüfern  nach § 127 AktG werden  auf der Internetseite der Gesellschaft
zugänglich  gemacht, wenn  sie der  Gesellschaft bis  zum 5. Mai 2010, 24:00 Uhr
zugehen.

Das   Auskunftsrecht   der   Aktionäre  nach  §  131 Abs.  1 AktG  kann  in  der
Hauptversammlung ausgeübt werden.

Anfragen, Anträge und Verlangen von Aktionären

Anfragen,  Anträge  und  Verlangen  zur  Hauptversammlung  sind  an die folgende
Adresse der Gesellschaft zu richten:

Pfeiffer Vacuum Technology AG
Investor Relations
Berliner Straße 43
35614 Asslar
Telefax: +49 (0) 6441-802-365
E-Mail: [email protected]

Informationen nach § 124a AktG

Die Informationen nach § 124a AktG können auf der Internetseite der Gesellschaft
unter             der             Adressewww.pfeiffer-vacuum.de/hauptversammlung
<

http://www.pfeiffer-vacuum.de/hauptversammlung> abgerufen werden.

Gesamtzahl  der  Aktien  und  Stimmrechte  imZeitpunkt  der  Einberufung  dieser
Hauptversammlung

Im  Zeitpunkt der Einberufung der  Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der
Gesellschaft Euro 22.964.736,00 eingeteilt in 8.970.600 auf den Inhaber lautende
Stückaktien  ("Aktien").  Jede  Aktie  gewährt  eine  Stimme. Aus eigenen Aktien
stehen  derGesellschaft jedoch gemäß  § 71 b AktG  keine Rechte zu.  Sie hält im
Zeitpunkt  der Einberufung der Hauptversammlung 456.352 Stück eigene Aktien. Die
Gesamtzahl  der teilnahme-  und stimmberechtigten  Aktien beträgt  demzufolge im
Zeitpunkt der Einberufung 8.514.248 Stück.

Unterlagen zur Hauptversammlung sowie Veröffentlichungen auf der Internetseite

Zusammen  mit der Einladung erhalten alle Aktionäre einen Aktionärsbrief mit den
wesentlichen Informationen über das Geschäftsjahr 2009. Der Konzernabschluss und
Konzernlagebericht  zum  31. Dezember 2009, der  Jahresabschluss und Lagebericht
der  Pfeiffer Vacuum Technology  AG für das  Geschäftsjahr 2009, der Bericht des
Vorstands  zu den  Angaben nach  §§ 289 Abs.  4, 315 Abs. 4 HGB, der Bericht des
Aufsichtsrats  für das Geschäftsjahr 2009, der  Vorschlag für die Verwendung des
Bilanzgewinns  sowie  die  Berichte  des  Vorstands  zu Tagesordnungspunkt 6 und
Tagesordnungspunkt  7, die vorstehend vollständig abgedruckt  sind, sind von der
Einberufung  der Hauptversammlung an bis zum Abschluss der Hauptversammlung über
die Internetseite unserer Gesellschaft (www.pfeiffer-vacuum.de/hauptversammlung)
zugänglich. Die Unterlagen liegen auch während der Hauptversammlung aus.

Der  Text der Vorstandsrede sowie  die Abstimmungsergebnisse werden im Anschluss
an  die  Hauptversammlung  ebenfalls  unter  oben  aufgeführter Internet-Adresse
bekannt gegeben.



Asslar, im April 2010
Der Vorstand



[HUG#1400382]



 --- Ende der Mitteilung  --- 

Pfeiffer Vacuum Technology AG
Berliner Strasse 43 Asslar Germany

WKN: 691660;ISIN: DE0006916604;Index:TECH All Share,TecDAX,CDAX,HDAX,Prime All Share,MIDCAP;
Notiert: Freiverkehr in Börse Stuttgart,
Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg,
Freiverkehr in Börse Berlin,
Freiverkehr in Börse Düsseldorf,
Open Market (Freiverkehr) in Frankfurter Wertpapierbörse,
Freiverkehr in Bayerische Börse München,
Freiverkehr in Niedersächsische Börse zu Hannover,
Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse,
Regulierter Markt in Frankfurter Wertpapierbörse;




  



                                                                                                                                                                                                                                             

a d v e r t i s e m e n t